VERMIETUNG UNSERER RÄUME

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation finden die Vermietungen der Küche/Zentrifuge im Erdgeschoß den gültigen Bestimmungen entsprechend statt.

WOHNPROJEKTEFRÜHSTÜCK IM PROJEKT KOHLENRUTSCHE

Wann:
Sonntag, 19. September 2021 – 10:00 Uhr

Die Initiative Gemeinsam Bauen und Wohnen lädt am Sonntag, den 19. September 2021 ab 10:00 Uhr (bis ca 13:00) zum Wohnprojekte-Frühstück im Wohnprojekt Kohlenrutsche am Tabor 29 (Nordbahnhof) ein.

Im Rahmen einer Hausführung können wir das Projekt kennenlernen und erhalten Informationen bei einem gemütlichen Zusammensitzen und Frühstück.

Das Haus umfasst 35 Wohneinheiten, das Erdgeschoss belebt die städtische Umgebung durch ein Gewerbelokal und eine Kindergruppe für hausinterne und externe Kinder. Solidarisches Wohnen für Menschen, die woanders oft diskriminiert werden, so auch Asylberechtigte und Menschen mit Beeinträchtigung.

Weitere Infos zum Projekt:
www.inigbw.org
www.inigbw.org/veranstaltung/wohnprojektefruehstueck-im-projekt-kohlenrutsche-0

Anmeldungen zum Frühstück bitte an kontakt@inigbw.org

OPEN HOUSE UND GRÄTZL-GSPUSI

Samstag 11.09. in der Kohlenrutsche !!!!

Willkommen zum Open House, 10.00 – 17.00 Uhr, und zum Grätzl-Gspusi, 15.00 -22.00 Uhr

Die Besichtigung des Hauses ist ab 10.00 möglich.

Nachmittags wollen wir gemeinsam feiern und starten um 15.00 Uhr mit einem kleinen Kinderprogramm, anschliessend bringen “Rita and the Runaways” Bewegung und akustischen Genuss. Für Buffett und Getränke ist gesorgt.

See you 🙂

Open House Wien
https://openhouse-wien.at/plan/kohlenrutsche

STEFANIE SEIBOLD: EXPROPRIATING APPROPRIATORS*

Foto: Vorname Nachname

Die Arbeit im Fenster wird präsentiert im Zusammenhang mit der Publikation S*I*G, Essay #11, herausgegeben von Megan Francis Sullivan. www.sig-verlag.net 

Wann:
Installation: 5.5.-6.8.2021
Post-Eröffnungsfeier: 24.6.2021, 17-20 Uhr

Wo: Schaufenster Wohnprojekt Kohlenrutsche, Am Tabor 29, 1020 Wien

Der Titel Expropriating Appropriators*, der sich grob mit “die Aneigner enteignen” übersetzen lässt, verweist auf unterschiedliche Momente ihrer Aneignung von Mode, Körpern und Bilder, die in der Arbeit gleichzeitig zu sehen sind. Stefanie Seibold hat über mehr als 20 Jahre Ausschnitte aus mainstream Modezeitschriften, wie z.B. der französischen Vogue, gesammelt, die ihrem queeren und feministischen Begehren Ausdruck geben. Mit der Collage für das Fenster aus ihrem Archiv eignet sich Stefanie Seibold die Bilder von als Frauen gelesenen Models durch ihren queeren und feministischen Blick an und enteignet dabei den heteronormativen Blick der Modemagazine.

Die Installation lehnt sich an das Format und die Ästhetik von Werbeplakaten im öffentlichen Raum an, deren vorherrschende Heteronormativität allerdings durch die Montage der Bilder, die Körper, Blicke und Kleidung der abgebildeten Models in Frage gestellt wird. In einem Ausschnitt von einem Interview mit Elfriede Jelinek aus dem Jahr 1989, das ebenfalls aus einem Modemagazin stammt, spricht die Autorin darüber, wie und warum sich Feministinnen für Mode interessieren. Das Gespräch mit Jelinek verdeutlicht die Ambivalenz, die notwendiger Weise in Prozessen der Aneignung vorherrschender kultureller Bilder und Praxen zu finden ist.

STEFANIE SEIBOLD

Stefanie Seibold ist eine Künstlerin, die Arbeiten in verschiedenen Medien produziert und in ihrer Praxis unterschiedliche Strategien wie Recherche, Publikationen und Ausstellen und Kuratieren anwendet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunstzentrum De Appel in Amsterdam, im 21er Haus und MUMOK in Wien, an der Akademie der Künste in Berlin, und im Württembergischen Kunstverein Stuttgart gezeigt. 2020 veröffentlichte sie gemeinsam mit Alice Maude-Roxby das Buch Censored Realities: Changing New York (Camera Austria). Seibold unterrichtet derzeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien als Leiterin des Fachgebiets Gender&Space.

*as coined by Craig Owens, in: The Discourse of Others: Feminists and Postmodernism, 1983

POSTERINSTALLATION: LET’S ORGANIZE!

Foto: Vorname Nachname

Eine Serie von Zeichnungen von Petja Dimitrova für die UNDOK-Kampagne zur Unterstützung von Selbstorganisierung undokumentiert Arbeitender

Wann: 21.08.2020 – 31.1.2021
Wo: Wohnprojekt Kohlenrutsche, Am Tabor 29, 1020 Wien

In seinem Fenster lädt das Wohnprojekt Künstler*innen ein, sich mit Formen und Bedingungen des Zusammenlebens in der Stadt zu beschäftigen. Die Kampagne „Let’s Organize!“ von Petja Dimitrova für die UNDOK-Anlaufstelle ist das erste künstlerische Projekt, mit dem das Wohnprojekt Kohlenrutsche eine Auseinandersetzung und einen Austausch mit seiner gerade entstehenden Nachbarschaft beginnen möchte.

UNDOK

UNDOK (www.undok.at) ist eine Initiative von Gewerkschaften, der Arbeiterkammer Wien, der Österreichischen Hochschüler*innenschaft, NGOs sowie migrantischen Selbstorganisationen und antirassistischen Aktivist*innen.  

PETJA DIMITROVA​

Petja Dimitrova  (http://petjadimitrova.net) ist bildende Künstlerin und Aktivistin und lebt seit 1994 in Wien. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen bildender Kunst, politischer und partizipativer Kulturarbeit. Sie arbeitet in Kollektiven und mit politischen Initiativen, hat an zahlreichen Ausstellungen, Publikationen und Podiumsdiskussionen teilgenommen und lehrt an der Akademie der Bildenden Künste Wien.